1. LSBTI*-WISSENSCHAFTSKONGRESS

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Hans-H. Kotte

Prof. Dr. Katja Sabisch

Antwort: Durch die Interviews wurde bestätigt, dass geschlechtszuweisende Operationen auch aus einer sozialwissenschaftlichen Perspektive nicht zielführend sind. Mediziner_innen und Psycholog_innen betonen zwar immer wieder, dass sich ein zugewiesenes Kind im Alltag besser zurechtfindet - unsere Untersuchungen haben aber gezeigt, dass intersexuelle Kinder in Kindergärten und Schulen kaum Diskriminierungen erfahren. Damit ist eines der zentralen Argumente für geschlechtszuweisende Operation widerlegt: Ein offener Umgang mit Intersexualität führt im Kindergarten- und Grundschulalter nicht zu sozialer Exklusion.